Montag, 4. Februar 2013

Ein Sonnabend ist nichts für schwache Nerven



Du kannst dir immer wieder einreden, dass du dich auf dich selbst konzentrieren musst. Alles andere ausblenden. Entscheidend ist das Hier und Jetzt. Denkste! Der vergangene Sonnabend hat uns bereits in der Vorrunde ein wenig altern lassen. Telefone liefen heiß, Nerven lagen blank. Jan-Hendrik in Langenhorn, Christopher und Tommy im Rispenweg.

Es geht bereits am Vormittag los. Der Live-Ticker vom Turnier mit der Konkurrenz aus Nienstedten, Norderstedt, St. Pauli und HSV 2 läuft auf Hochtouren. Das Zünglein an der Waage: Altona 93! Albrecht ist längst über die Wichtigkeit seiner vier Spiele informiert – und Altona performt. Überraschung reiht sich an Überraschung. HSV scheidet aus, St. Pauli zittert sich durch und Norderstedt und Nienstedten lachen sich ins Fäustchen.
Plötzlich kommt Blau-Weiß 96 wieder ins Spiel, Tabellenelfter und ärgster Verfolger der 2.D. Glashütte wird freundlich darauf hingewiesen, diesem Gegner das Leben doch bitte schwer zu machen. Informationsflut über das parallel zu unserer Runde stattfindende Turnier inbegriffen.

Das Turnier in Langenhorn hat noch nicht einmal begonnen, da klingelt das erste Mal Jan-Hendriks Handy. „0:0 gegen Uetersen“, krächzt Tommy auf der anderen Leitung. Blau-Weiß' Abschneiden gewinnt nun an Bedeutung. Jetzt darf nicht viel schiefgehen, die 2. MUSS beide Spiele gewinnen. Sonst ist es aus. Die Spieler der 10.D wollen wissen, was ihre Kameraden geleistet haben. Jan-Hendrik verwehrt diesen Wunsch. Voller Fokus auf den HSV.
Dieser wird im ersten Spiel bearbeitet aber nicht besiegt. Erste SMS von Glashütte. Der GSV schlägt Blau-Weiß. Puhh, durchatmen. Trotzdem ist klar: Die Schenefelder müssen nochmal patzen. Tun sie aber zunächst nicht. 2:0 gegen Wedel. Die Spannung steigt. Jan-Hendrik ruft Jacobs Papa an. Live-Kommentar vom Spiel gegen Eidelstedt. Es steht 2:0. Gott sei Dank.

Dann spielt die 10. gegen St. Pauli. 0:1 durch einen Neunmeter, die Kraft lässt schon etwas nach. Tommy ruft wieder an. 2:1 gegen Cosmos gewonnen. Was macht Blau-Weiß? Dann folgt während des Pauli-Spiels die Erlösung. Glashütte schreibt, Blau-Weiß verliert gegen Lieth. Beide Teams damit durch, doch nur Jan-Hendrik weiß es. Tim, Ben und Co. Kommen niedergeschlagen vom Feld, ehe ihnen die gute Kunde berichtet wird. Egal, wie viele Punkte noch geholt werden, beide Teams sind weiter. Die erste Frage der Jungs: „Was ist mit der anderen Mannschaft. Hat sie es geschafft?“ „Ja.“
Das muss auch der 2. erzählt werden. Wieder ruft Jan-Hendrik Jacobs Papa an. Es ist geschafft. Lieth sei Dank. „Sicher?“, man ist sich auf der anderen Seite der Leitung noch etwas unsicher. „Ja, sicher.“ „Ok, wir feiern jetzt.“ Erleichterung aller Orts. Die 10.D gewinnt noch zweimal gegen ETV und SCALA.
Da habt ihr es aber spannend gemacht. Nächste Woche geht es weiter, aber ohne Live-Ticker und Telefonkonferenzen...